Sehnsucht nach Leben – und viele Fragen 

Ich kann mich noch gut erinnern. Der Geruch der Tonschale mit ihrem Deckel,

die rotbraune und orangefarben-gesprenkelte Glasur, sie stand oben im Schrank

über dem Geschirr. Da kamen die Bonbons, die wir als Kinder hier und dort im

Laden bekamen, hinein. Es waren nicht viele. Und wir haben diese kleinen Süßigkeiten

mit Freude hineingetan. Nein, wir haben nicht ungeduldig gewartet, bis die

Fastenzeit vorbei wäre, damit wir uns dann den Magen verderben könnten. Was

war das für eine Freude? War es der Ernst dieser Zeit? Ich tue etwas für Jesus in

dieser Zeit. Natürlich war uns klar, dass Jesus davon nicht satt würde, dass

überhaupt niemand davon einen Gewinn hätte. Uns aber machte dieser Verzicht

wach. Es war eine eigenartige Wachheit, die das ganze Jahr nicht so eingefordert

wurde wie jetzt: einen guten Weg gehen, uns vertragen, achtsam sein, gut

aufräumen, zu Hause helfen, fair spielen, miteinander das Morgengebet beten –

das „ich will“ trat bewusst zurück. Es gab ja so vieles, diese Kleinigkeiten! Diese

Gewohnheiten! Wenn wir erst einmal anfangen wach zu sein! – Wir haben uns

dann als Geschwister auch gehörig daran erinnert!

Eigentlich weiß es jeder: Das Gute tun macht Freude. Kinder wissen das noch

mehr. Sie erfahren ja auch viel Gutes, sind dem Konkurrenzkampf nicht so ausgesetzt,

Sorge, Zuwendung werden ihnen geschenkt , und und und. …

So ist es: Das Gute tun ist Leben, dann ist das Leben gut.

Die Fastenzeit läuft auf Ostern zu – auf das Leben, in der Natur und im Glauben.

Die Sehnsucht nach Leben wird in uns neu wach. Damit wir leben, tiefer leben,

fragt uns Jesus viel Fragen:

Was suchst du? Suchst du das Leben? Den Lebendigen? Mich?

Für wen hältst du mich? Bedeute ich dir das Ein und Alles?

Und dein Nächster? Wer ruft nach dir? Und du gehst auf ihn zu und nicht vorbei?

Mit wem teilst du das Brot – und wer gibt es dir, dieses tägliche Geschenk?

Und in den Stürmen deines Lebens? Vertraust du, dass ich da bin und dich halte?

Und sieh die Gescheiterten um dich? Brichst du den Stab über sie?

     Kannst du mit mir gehen, Erbarmen haben, Hoffnung und Zukunft wachsen lassen? 

Das alles sind Fragen der „Exerzitien im Alltag“ mit dem Thema: „Und Jesus

fragte sie“, zu Besinnung, Gebet, Austausch. Wer für sich, ohne Gruppe, diesen
Weg mitgehen möchte, kann die schriftlichen Anregungen dafür im Pfarrbüro für
7.- € erwerben oder im Kloster bestellen.

Allen wünschen wir einen guten, klaren, entschiedenen Weg durch die österliche

Bußzeit,
                                    Ihre Klostergemeinschaft in Spabrücken

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Termin – Veranstaltung - Einladung
 

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